Festplatten haben die Eigenschaft, dass sie sich schneller füllen, als einem lieb ist – egal, wie gross sie sind. Was kaum jemandem auffällt: Die Notebooks von Mac füllen sich selber die Festplatte – unbemerkt vom Benutzer. Das steckt dahinter:

Jeder einigermassen um Datensicherheit besorgte Mac-User wird die Funktion TimeMachine aktiviert haben. Sobald eine externe Festplatte angeschlossen wird, sichert der Mac seine Daten dorthin. So weit, so praktisch.

Man würde jetzt annehmen, das macht der Mac einzig dann, wenn die externe Festplatte angeschlossen ist. Mitnichten – wenn keine externe Festplatte verbunden ist, dann werden Sicherungen kurzerhand auf der internen Festplatte angelegt. Die findet man aber praktisch nicht, weil gut versteckt im System. Einzig bei der Anzeige des Festplatten-Platzes findet man einen Eintrag «Backups» und wundert sich, woher der stammt.

Das sieht in diesem Screenshot harmlos aus, kann aber deutlich mehr Platz beanspruchen.

Wie Apple hier erklärt: https://support.apple.com/de-de/HT204015, speichert TimeMachine seit OS «Mountain Lion» Backups auf dem Startlaufwerk, wenn keine externe Festplatte angeschlossen ist!

Nun gibt es diverse Anleitungen im Internet, wie diese internen Backups deaktiviert und der Speicherplatz freigegeben werden kann. Einfach im Programm «Terminal» den folgenden Befehl eingeben: sudo tmutil disablelocal

Oder hier die Anleitung ansehen: https://www.macprime.ch/wissen/article/time-machine-lokale-sicherungen-deaktivieren. Wer aber mit dem Programm Terminal nicht vertraut ist, soll besser die Finger davon lassen und mich fragen, wie das genau geht :-)